2026
Stammtisch
Unser Stammtisch!
Klönschnack, Ideenschmiede und im Gespräch bleiben.
Nicht nur für Mitglieder – kommen Sie einfach dazu! Keine Anmeldung nötig.

Offene Bühne
4 qm. Los geht’s!
Rahlstedter Kulturverein e.V. und KulturWerk Rahlstedt e.V. bieten zum letzten Mal in 2026 jedem die Möglichkeit, 1 bis 10 Minuten im Rampenlicht zu stehen. Sie öffnen erneut die 4qm-Bühne im Boizenburger Weg 7 für alle, die zeigen möchten, was sie so können: Lustiges+Lesungen. Musik+Maskerade. Poetry+Pantomime. Rap+Rock. Sketch+Singen. Tanz+Tolles. Witze+Wunderbares. Zauberei+…
Gern mit Anmeldung für Mitwirkende über die gemeinsame E-Mail-Adresse: offenebuehne@kulturwerk-rahlstedt.de
Damit alle ihren Spaß haben, gibt es die bekannten Regeln: Keine Hate Speach; Respekt und Applaus für alle.
Mikros, E-Piano und Anlage vorhanden.
Publikum ist herzlich willkommen.
Infos:
Rahlstedter Kulturverein 040 53 88 89 40
KulturWerk Rahlstedt 040 30 92 61 60

Lesen und Literatur
wortreich
Offener Treffpunkt für Literaturliebhaber und Lesebegeisterte!
Lesen macht Spaß, zusammen wie alleine! Die Teilnehmer tauschen sich alle zwei Monate über Lieblingsbücher, Neuerscheinungen und alles das aus, was sie literarisch bewegt.
Jeder ist willkommen um zu diskutieren oder zu philosophieren. Auch Schnuppern und Zuhören ist gerne gesehen.
Lesen Sie rein!
Mit Monika Engel

Mitmachen
Offener Singkreis
„Rahlstedt singt“
Singen befreit, singen macht glücklich. Kommen Sie vorbei:
Jeden ersten Sonntag im Monat um 11 Uhr treffen wir uns zum gemeinsamen Singen. Texte sind vorhanden und die Musik kommt von unseren beiden Gitarren. Wir sind kein Chor, wir üben keine bestimmten Stücke ein, sondern singen aus Spaß an der Freud: Volkslieder, Kanons und viel mehr.
Machen Sie mit, wir freuen uns auf Sie!
Teilnahme gegen Spende. Keine Anmeldung nötig.

Ausstellung
Verborgene Schätze – neu entdeckt
Anknüpfend an die erfolgreiche Ausstellung „Künstlerkolonie Rahlstedt“ im Jahr 2025 werden Werke des 20. Jahrhunderts von drei Rahlstedter Künstlerinnen (Erika Edelmann, Käthe Kritzky und Hildegard Scharschuch) in der Zeit vom 5. September bis 30. September 2026 in den Ausstellungsräumen des KulturWerk Rahlstedt e. V., Boizenburger Weg 7, gezeigt. Alle drei Künstlerinnen sind in der öffentlichen Wahrnehmung mehr oder weniger verborgen. Einerseits agierten Sie meistens im Hintergrund ihrer künstlerisch erfolgreichen und bekannten Ehepartner (Hanno Edelmann bzw. Emil Kritzky) oder andererseits ist ihr Wirken nahezu in Vergessenheit geraten (Hildegard Scharschuch). Die Ausstellung zeigt Schwarzweißdrucke von Erika Edelmann und Schwarzweißfotografien von Käthe Kritzky. Die teilweise farbintensiven Ölkreidearbeiten von Hildegard Scharschuch bieten hierzu einen interessanten Kontrast.
Öffnungszeiten: Mittwoch, Donnerstag u. Sonnabend von 11 bis 14 Uhr
Ausstellungseröffnung: Sonnabend, 05.09.2026 um 12 Uhr
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Geb. 1932
Erika Edelmann
Erika Edelmann wurde 1932 als Erika Estag in Berlin-Charlottenburg geboren. Ihre künstlerische Ausbildung erhielt sie im Baukreis und an der Hochschule für bildende Künste in Hamburg bei den Prof. Kaschak, Mahlau, Titze, Haftmann. Hier lernte sie ihren Mann Hanno kennen. Sie sie Mitglied im BBK Hamburg. Seit 1953 war sie mit dem Künstler Hanno Edelmann (*1923, †2013) verheiratet, mit dem sie gemeinsame Studienreisen nach Spanien, Griechenland, Belgien, Niederlande, England, Dänemark, Italien, Frankreich und in die Schweiz unternahm. Sie wohnten zunächst in einer alten Villa in Rahlstedt, mit Atelier auf einem Speicher, dann in der Wolliner Straße. Sie betätigte sich überwiegend im grafischen und zeichnerischen Bereich. Sie arbeitete auch mit an den Werken ihres Mannes. Durch ihren Kontakt lernte Hanno Edelmann auch sein Modell Gigi Pleß kennen. Beide Künstler sind in zahlreichen öffentlichen und privaten Sammlungen vertreten, darunter die Kunsthalle Bielefeld, Emden, Hamburg, Schloss Gottorf, Pachen, Rostock.
Erika Edelmann lebt in Hamburg-Rahlstedt.
1909 – 1987
Käthe Kritzky
Verheiratet mit Emil Kritzky. Sie studierte 4 Jahre lang Fotografie an der Kunsthochschule HfBK im Lerchenfeld. Die beiden arbeiteten zusammen im Hüllenkamp, als Fotolabor diente ihr die Küche. Obwohl Mutter von drei Kindern, schaffte sie es, weiter als Fotografin zu arbeiten. Sie wendete sich dabei auch politischen Motiven zu. Das Mutterkreuz des Naziregimes hatte sie abgelehnt.
1891 – 1986
Hilde Scharschuch
Sie wohnte und arbeitete in der Wilmersdorfer Straße in Hohenhorst, verkehrte bei Kritzkys. Sie studierte zunächst Musik, Gesang und Komposition in Berlin, kannte Gerhart Hauptmann, Richard Strauß und Eduard Künnecke, studierte dann bei Mary Wigmann Tanz. Nach 15 Jahren DDR flüchtete sie zu ihren Geschwistern nach Rahlstedt in die Brockdorffstraße. In früheren Jahren hatte sie schon Bühnenbilder entworfen, mit 60 Jahren entdeckte sie die Malerei für sich, an der sie festhielt und an Ausstellungen teilnahm. So auch im Kaufhaus Stamp
Eine Kooperation der Rahlstedter Vereine „KulturWerk, Kulturverein und Bürgerverein“ anlässlich der 30. Rahlstedter Kulturwochen.
Das Jahrbuch 2026 des Rahlstedter Kulturvereins e.V. widmet dieser Ausstellung einen umfangreichen Artikel. Darüber hinaus wird das Jahrbuch einen Artikel zum Leben und Wirken der Künstlerin Hildegard Scharschuch enthalten.

