2023
Ausstellung
Große VORBILDER – fantastische NACHBILDER
Monet, van Gogh, C.D. Friedrich,… – groß und berühmt sind die Künstler, die sich die Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums Oldenfelde vor Augen führten und auf ihre Weise „verarbeiteten“. Im ersten Schritt inspizierten die Teilnehmer des Profil-Kurses Kunst und Kultur ihre VOR-BILDER bis ins Detail. Von ihnen inspiriert, schufen sie im nächsten Schritt eigene Werke.
Die Idee zu dieser spannenden Methode stammt von Kunstlehrerin Sarah Becher. Zwei Jahre lang regte sie die Oberstufen-Schüler an, Eigenes zu entwerfen in Auseinandersetzung mit den großen Meistern. Wichtig war ihr „die freie Interpretation des Vorbildes“, es sollte mehr werden als Abmalen. In ihrem Schaffensprozess lernten die Schüler verschiedene Techniken und Medien einzusetzen, neben den bekannten Malerei und Fotografie auch Verfahren wie Fingerprints.
Im KulturWerk Rahlstedt vollenden die Nachwuchstalente jetzt ihre Künstler-Erfahrungen und trainieren das Ausstellungsmachen. Kuratorin und Künstlerin Sabine Kisvari verrät die Kniffe des „Art-Handling“, das sie von Anfang bis Ende selbst in die Hand nehmen. Konzipieren, diskutieren, transportieren, rahmen, hängen, umhängen. Es dauert bis ein Bild endgültig seinen Platz an der Wand gefunden hat. Auch die Aufsicht und Betreuung der Ausstellung übernimmt die junge Kunstriege in Eigenregie.
Geöffnet: Samstag 11 bis 13 Uhr, Dienstag 16.30 bis 19 Uhr, Donnerstag 14.30 bis 17 Uhr

Vortrag
Japan, vielfältig und geheimnisvoll
Das Inselreich im fernen Osten wird bewohnt von 85 % Buddhisten und 90 % Shintoisten. Das könne so nicht sein? Den scheinbaren Widerspruch werden die Referenten, das Ehepaar Pimi und Rüdiger Lendt, bei ihrem vielseitigen Vortrag über Japan auflösen. Und sie bringen eine Menge Bilder und Informationen mit aus dem für uns so rätselhaften Land. Über 240 Vulkane zählt Nippon, darunter den heiligen Fuji, den jeder der 126 Millionen Japaner einmal gesehen haben möchte. Mit Schneekappe gibt der Berg ein fantastisches Fotomotiv her.
Außerdem fasziniert die Vielfalt von Tradition und Moderne. Frauen, die noch im Kimono durch die Straßen laufen, aber wie selbstverständlich mit Smartphone am Ohr vor einem hochtechnisierten Getränkeautomaten stehen, das ist in Japan nichts Außergewöhnliches.
Pimi und Rüdiger Lendt halten auch praktikable Reisetipps bereit, wenn sie ihre Erfahrungen aus dem Land der Tempel und Schreine vermitteln.

Musikabend
Das verrückte Instrument
Die zweite Folge der neuen Reihe. Nach dem Fagott wurde nun die Tuba vorgestellt. Michel Blümel unterhielt das Publikum mit vielen Infos. „Die Tuba ist zwar schwer, aber auch leicht“, meinte er. Sie verspreche dem Anfänger schnelle Fortschritte, und selbst in der 9. Sinfonie von Dvorác habe man mit der Tuba nur 14 Töne zu spielen, umgerechnet auf eine Gage also ein echter Gewinn. 1835 erfunden, schrieb Hindemith 120 Jahre später das erste Solostück. Erfunden wurde die Tuba allerdings nicht als Soloinstrument, sondern ihr Klang sollte sich der Romantik wegen tragend unter das Orchester legen. Der tiefe Klang resultiert natürlich aus der Länge des Instruments, 3,50 Meter bei dem vorgestellten. Auch die Praxis wurde mit ganz vielen Tönen überzeugend vorgeführt, Blümel spielte mit dem Duo Faltenreich (Akkordeon und Geige) und mit Stephan Zörnig (Gitarre) Klassik und Populäres. Helmut Stuarnig bereitet schon die nächste Veranstaltung vor.
Musikabend
„Ach, gehts uns gut“ Musik von Bardun und Helden
Weg mit Krisengedanken, Geldsorgen, Zukunftsängsten und die Welt sieht gleich ganz anders aus — zumindest für einen Abend. Das versprach der Musiker Bardun, alias Helmut Fuchs, mit seinen „Helden“. Neben Gitarrist Dirk Schulze spielte glücklicherweise auch eine „Heldin“eine Rolle, die Sängerin und Schauspielerin Eva Langer.
Sie brachten jetzt mit „Ach, geht´s uns gut“ beste Laune Musik nach Rahlstedt. „Ein komödiantischer Zerrspiegel des Lebens“, „angesiedelt“ zwischen Bob Dylan, Hans Albers, Georg Kreisler und anderen.

Ausstellung
Farbe.Macht.Was.
Beim Abbau der Kleinen Schätze kam in der Runde der Gruppe die Idee für die Ausstellung „Farbe.Macht.Was.“ auf.
Zur Eröffnung am 14. Januar waren die „Kleine Schätze“-Künstler herzlich eingeladen, damit sich alle Beteiligten noch einmal austauschen konnten. Alle anderen natürlich auch!

