Ausstellung
„Baden gehen“ – Elisabeth Gross | Lisa Blome
Eine Ausstellung zwischen Leichtigkeit und Abgrund
Vernissage am Mittwoch, 6. Mai, 12 Uhr
Öffnungszeiten: Mi., Do. + Sa 11-14 Uhr
Sommer, Wasser, Körper – und das Gefühl von Freiheit.
Doch „baden gehen“ bedeutet auch: scheitern, untergehen, die Kontrolle verlieren. Die Ausstellung bewegt sich bewusst zwischen diesen Gegensätzen und eröffnet einen spannungsvollen Raum zwischen Heiterkeit und Bedrohung.
Die Arbeiten von Lisa Blome verbinden fotografische, digitale und hybride Bildwelten. Immer wieder taucht die Badekappe auf – als irritierendes Symbol für Schutz, Anpassung und Verletzlichkeit. Was zunächst spielerisch wirkt, kippt ins Absurde, ins Unheimliche.
Die Skulpturen von Elisabeth Gross greifen das Motiv des drohenden Untergangs auf. Figuren zwischen Stillstand und Bewegung, zwischen Widerstand und Resignation: gefangen, taumelnd, dem Fall nahe. Sie spiegeln eine Gegenwart, in der ökologische und gesellschaftliche Krisen längst spürbar sind.
Baden gehen ist eine Ausstellung, die mit Humor verführt – und dabei Fragen stellt, die nachhallen. Ein Lachen, das im Hals stecken bleiben kann.
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KulturWerk, Boizenburger Weg 7
Eintritt:
frei
