Kultur von jedem für alle

Von Mai bis November 2013 veranstaltete das KulturWerk anlässlich der IGS in Wilhelmsburg ein kulturelles Gartenjahr in Rahlstedt.
Der Garten als Paradies, Gegenwelt und Fluchtraum, als Ort der Kontemplation und der Arbeit, der Entspannung und der Selbstverwirklichung, des Nutzens und der Zerstörung

 

Rahlstedter laden in ihren Kulturellen Garten

Nach dem Motto "Von Rahlstedtern für Rahlstedter" öffneten Bürgerinnen und Bürger ihre Gärten für kleine, von ihnen selbst gestaltete Veranstaltungen. Folgendes fand in Nachbars Garten statt:

- Ein Führung durch einen "Wilden Garten"

- Eine Hobby-Keramikerin führte Raku-Brand-Technik vor

- Beschwingte Stunden im Garten eines Musikers

- Offenes Singen mit einer Chorleiterin

- Eine Illustratorin zeichnete mit den Besuchern

- Lesung von Texten von Elisabeth von Arnim

- Ein 85-Jähriger stellte seine Materialbilder aus

- Eine Künstlerin und ein Schauspieler luden zur Sonntagsmatinee mit thematischer Lesung und Ausstellung
- Ein Vortrag zur Bedeutung von Gartenblumen und -pflanzen mit Kräuterverköstigung und Lesung eigener Gedichte

 

GartenARTen klein

38 Einreichungen beim Publikumspreis zu GartenArten

Malerei, Collagen, Objekte, Stickbilder, Texte über Kindheitserinnerungen, Fotomontagen, Videos: 38 Künstler und Kreative sind dem Aufruf des KulturWerks gefolgt und ließen sich zum Thema GartenArten inspirieren. Drei Wochen lang wurden die Werke im Rahlstedt Center ausgestellt. Das Publikum und eine namhafte Jury zeichneten die Werke aus. Einen "Publikumspreis" vergibt das KulturWerk alle zwei Jahre zu einem ausgewählten Thema. Zu GartenArten wurde der 3. Publikumspreis vergeben.

3. Publ.preis
Foto:
Preisträgerin Beate Udelhoven und Vorstandsvorsitzende Katharina Joanowitsch

1. Preis – Beate Udelhoven

2. Preis – Ursula Unbehaun

3. Preis – Hilke Grudzinski

Sonderpreis Text – Klaus Eddicks

Sonderpreis Musik – Helmut Stuarnig

Sonderpreis der Jury – Ebrahim Sharghi

Sonderpreis Publikumsvotum – Manfred Dübelt

Pressebericht: Hamburger Wochenblatt

Pressebericht: Rundblick

Pressebericht: Markt

GartenArten in Diskussionen, Vorträgen und im Film

- Imkern in der Vorstadt mit einem Mitglied des Imkervereins Hamburg-Wandsbek

- Der in Rahlstedt lebende Prof. Peter W. Schatt hielt einen Vortrag über Musik und Natur.

- Der Hamburger Historiker Dr. Hartwig Stein referierte über Idee und Geschichte der Kleingärten in Hamburg und Deutschland

- Ein "Philosophischer Garten": Der Garten zwischen Repräsentation und Experiment

  Vortrag von Peter Mittelberg

- Filmvorführungen im Rahlstedt Center: Adams Äpfel; Dialog mit meinem Gärtner

KulturWerk Rahlstedt, Bürgerverein und Rahlstedter Kulturverein hatten 2013 erneut einen Schreibwettbewerb für Kinder und Jugendliche von 8 bis 14 Jahren veranstaltet.
Das Thema lautete:
Das Geheimnis vom Tunneltal
Die besten Geschichten wurden von einer Jury ausgewählt. Die öffentliche Verleihung fand am 27. Februar 2014 um 16 Uhr statt. Die Stadtteil- und Kulturschule Altrahlstedt gestaltete die musikalische Umrahmung.
 

Preisträger Kategorie 8 - 10 Jahre:

  1. Celine Mörke - Das Geheimnis vom Tunneltal
  2. Madita und Tebbe Siems - Neulich im Tunneltal
  3. Lilly-Marie Ruth - Das geheimnisvolle Schloss

Preisträger Kategorie 11 - 14 Jahre:

  1. Naomi Sophie Boss - Die geheimnisvolle Wachspuppe
  2. Natascha Luna Hardt - Eine schreckhafte Begegnung
  3. Johanna Von der Fecht - Das Geheimnis vom Tunneltal

Alle Preisträger erhielten Einkaufsgutscheine des RaKiLi-Sponsors Buchhandlung Heymann. Der 1. Platz war mit 100,- € dotiert, der zweite mit 30,- € und der dritte Platz mit 20,- €. Für alle Teilnehmer gab es außerdem noch eine Freikarte für das Kinderkino und zwei Kugeln Eis

im Eiscafé San Marco.

Fotos von der Veranstaltung

Pressetext Hamburger Wochenblatt

Pressetext Markt

 Weitere Informationen per Mail an: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

Das KulturWerk sammelte im Jahr 2012 beim Rahlstedter Familienfest Limericks.

Denn was wäre ein Familienfest ohne Dichtkunst?

Die Limericks konnten während des IGOR-Festes am Stand des KulturWerks abgegeben werden oder dort in der Limerick-Werkstatt verfasst werden.

Entstanden sind letztlich nicht nur Limericks, sondern, in leichter Abwandlung, auch andere Gedichte - aber alle spiegeln das Rahlstedter Gefühlsleben anno 2012.

 

Hier ein paar Beispiele:

 

Ich fahr oft zum Haus "Park and Ride"

durch den Tunnel auf die andere side.

Muss in der Kurve, der engen

mich mächtig anstrengen,

worunter ich jedes Mal lide.

(Karin Timmermann)

 

Die Bahn fährt nur 2mal die Stunde

der Bus dreht nur langsam die Runde.

Muss den Termin ich vertagen? -

Es hilft nichts, am Finger zu nagen.

Fahr Fahrrad und hör auf zu klagen!

(Karin Timmermann)

 

Ein Junggeselle in Berne

der hatte sein Liebchen so gerne

selbst nachts auf der Wiese

küsst er seine Liese

und über ihm funkeln die Sterne.

(Kurt Oesterreicher)

 

Uns' Rahlstedt will Weltruhm erlangen

setzt Flair ein, wo Steine nur prangen,

pflanzt Palmen zur Freude

vor unsre Gebäude.

Die Menschen die Hände nur rangen.

(Uwe Srajek)

 

Dor weer ne old Sniedersch ut Bern

gung wedder na school hen, wat leern.

Se kunn nich begriepen

un funn dat to `n piepen.

Nu sitt se to Huus un kiekt fern.

(Lilo Hartmann, Ergebnis und Aufgabe eines Plattdeutschkurses)

 

WER LUST HAT, WEITERZUDICHTEN, KANN UNS GERNE SEINE WERKE ZUSCHICKEN.

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