Das KulturWerk sammelte im Jahr 2012 beim Rahlstedter Familienfest Limericks.

Denn was wäre ein Familienfest ohne Dichtkunst?

Die Limericks konnten während des IGOR-Festes am Stand des KulturWerks abgegeben werden oder dort in der Limerick-Werkstatt verfasst werden.

Entstanden sind letztlich nicht nur Limericks, sondern, in leichter Abwandlung, auch andere Gedichte - aber alle spiegeln das Rahlstedter Gefühlsleben anno 2012.

 

Hier ein paar Beispiele:

 

Ich fahr oft zum Haus "Park and Ride"

durch den Tunnel auf die andere side.

Muss in der Kurve, der engen

mich mächtig anstrengen,

worunter ich jedes Mal lide.

(Karin Timmermann)

 

Die Bahn fährt nur 2mal die Stunde

der Bus dreht nur langsam die Runde.

Muss den Termin ich vertagen? -

Es hilft nichts, am Finger zu nagen.

Fahr Fahrrad und hör auf zu klagen!

(Karin Timmermann)

 

Ein Junggeselle in Berne

der hatte sein Liebchen so gerne

selbst nachts auf der Wiese

küsst er seine Liese

und über ihm funkeln die Sterne.

(Kurt Oesterreicher)

 

Uns' Rahlstedt will Weltruhm erlangen

setzt Flair ein, wo Steine nur prangen,

pflanzt Palmen zur Freude

vor unsre Gebäude.

Die Menschen die Hände nur rangen.

(Uwe Srajek)

 

Dor weer ne old Sniedersch ut Bern

gung wedder na school hen, wat leern.

Se kunn nich begriepen

un funn dat to `n piepen.

Nu sitt se to Huus un kiekt fern.

(Lilo Hartmann, Ergebnis und Aufgabe eines Plattdeutschkurses)

 

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